"immer wieder Sonntags" hiess es am letzten Wochende, als der 1.Karateverein Ludwigshafen früh morgens aufbrach, um am diesjährigen Babarossa Cup in Kaiserslautern teilzunehmen. Das Nachwuchstunier war international ausgeschrieben und verzeichnete mit 250 gemeldeten Starts eine dementsprechend hohe Teilnehmerzahl. Betreut von André und Tino, sowie der Unterstützung der mitgereisten Eltern gingen Maximilian Müller, Kleanthis Moshopoulos, Marcel Tavernier und die Brüder Ömer und Yussuf Yilmaz für uns an den Start. Gemeldet waren unsere Nachwuchskämpfer jeweils in der Disziplin Kata und Kumite. Zuerst wurden die Kata-Wettkämpfe ausgetragen. In dem stark besetzten Teilnehmerfeld bei den jüngsten musste sich der Grippe geschwächte Marcel in der ersten Runde geschlagen geben, erkämpfte sich jedoch in der Trostrunde noch einen tollen dritten Platz. In derselben Gruppe lies Yussuf von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen wer an diesem Tag mit dem Pokal des Ersten die Halle verlässt. Runde um Runde steigerte er sich und so hiess es am Ende: 1. Platz!
Sein Bruder Ömer zeigte ebenfalls eine souveräne Leistung; der Hauptkampfrichter sah ihn vorn, ein Seitenkampfrichter den Gegner, somit lag es am 2.Seitenkampfrichter eine Entscheidung zu fällen. Der vom Ausrichter eingesetzte junge Mann konnte sich wohl kein eigenes Urteil bilden und folgte nach kurzem zögern dem Beispiel des ihm gegenüber sitzenden Seitenkamprichter und entschied so den Kampf mit 2:1 gegen Ömer. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.
Von André bestens eingestellt wurden im Anschluss die Kumite Disziplinen in Angriff genommen und auch hier zeigten sich unsere Kämpfer von ihrer besten Seite. Unbekümmert kämpfte sich Yussuf mit Köpfchen und viel Einsatz bei seiner Kumitepremiere Runde um Runde weiter und stand verdient in seinem zweiten Finale. Hier musste er sich jedoch knapp seinem Kontrahenten geschlagen geben, Platz 2 machte ihn trotzdem zu einem der Erfolgreichsten Teilnehmer des Tuniers.
Ömer liess sich die Entäuschung über das Kata Ergebnis nicht anmerken und machte es seinem Bruder nach. Er setzte die taktischen Vorgaben seines Trainers André eins zu eins um und schaltete in seinen Kämpfen mehrere, ihm körperlich überlegene Gegner aus und stand somit auch im Finale. Auch hier kam es erst in der Schlusssekunde zu einer Entscheidung; leider gegen Ömer. Der zweite Platz ist jedoch eine schöne Belohnung für all den Trainingsfleiss und so dauerte es nicht lange bis sich Ömer darüber freuen konnte.
Lange musste er warten, doch dann ging es endlich los für Kleanthis. Wie immer musste er nicht motiviert werden, rauf auf die Kampffläche und los ging es, blitzschnell und mit gutem Auge für die Schwächen der Gegner hiess es am Ende, Pokal her 1.Platz.
Max erwischte an diesem Tag keinen guten Start und fand nicht so recht ins Tunier. Unglücklich und denkbar knapp musste er sich seinen jeweiligen Gegnern geschlagen geben. Eine bittere Erfahrung für den sonstigen Medaillengaranten.
Nach einem langen Wettkampftag zogen die Betreuer jedoch ein sehr positives Fazit, 2mal 1.Platz, 2mal 2.Platz, 1mal 3.Platz das kann sich mehr als sehen lassen.
Herzlichen Glückwunsch